Objekte

Im Gegensatz zu meiner Malerei, die sich nur auf sich selbst bezieht, erzählen die Objekte Geschichten. Sie sind eine Balance zwischen spielerischer Leichtigkeit und ernster Befragung. Künstlerische Artikulation geht über die alltägliche Kommunikation hinaus.

Arkanum, 2017

Material: u.a. Kokons vom kleinen Nachtpfauenauge aus dem Botanischen Garten Kassel
Vanitas. 2009

… wer später stirbt
ist länger schön …
Im Limbus, 2017

Der Limbus ist ein Unort. Er liegt genau auf der Grenze zwischen Tag und Nacht am Rande von Sein und Nichtsein, im Zwischen, im Vielleicht.

Wie kann man Menschen sichtbar machen, die sich verbergen?
Wie kann man Menschen hörbar machen, die keine Stimme haben, die niemand will?
Kinderspielzeug, 2004

Ein getragenes Kinderkleid, Geschosshülsen, museal verpackt.
„… das Kleid als Hülle, das Kind nicht mehr da (tot?, oder erwachsen?) Aus dem Archiv „Kinderspiele“ – eine materiell vergegenwärtigte Geschichte : Spielzeug waren Geschosshülsen, neben der tödlichen Kraft die Arglosigkeit und naive Lebenskraft des kindlichen Spiels – vorgestellt als archivierte „Sammlung“, die kein Spielzeugmuseum je enthielte …“ (Dr. Gertrude Betz)

Ländliche Idylle
Requiem für eine Näherin
... und am Ende wird gewogen ...
… und am Ende wird gewogen …
Der fremde Blick
Raster von unten oder die Rückseite der Fußabtreter, 1994
Sie machen sich auf – They set off
Die Armen der Welt – The poor of this world
Über das Meer – Acros the sea
Den rettenden Hafen – The safe harbour
Das gelobte Land – nie erreicht – The praised land – is never reached

Keine Ankunft – No arrival
Kein Aufenthalt – No residence
Kein Abschied – No farevall